Die Comic Con in San Diego ist gestartet und bringt gleich am ersten Tag fantastische Bilder der neuen Masters-of-the-Universe-Reihe. Mattel versöhnt alte Fans mit einem spektakulären Aufbau am eigenen Stand - man scheint es wirklich ernst zu meinen.
Retro scheint auch auf Eternia der Trend des Jahrzehnts zu sein, He-Man trägt sogar wieder seine Helmfrisur. Vorbei die Zeiten, in denen der Look an eine Mischung aus Disney und Anime erinntere. Die Neuauflage orientiert sich eindeutig an den Sammlermarkt, im Gegensatz zur Serie von 2002, wo vor allem Kinder kaufen sollten, es aber kaum taten.
Mit einem eigenen Online-Shop launcht Mattel auch ein neues Vertriebsprogramm, die Figuren werden ausschließlich dort zu bekommen sein. Morgen werden die Figuren in einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt.
Zehn Jahre ist es nun schon her. Die Coen-Brüder haben mit The Big Lebowski einen Film geschaffen, der das Prädikat Kult wie kaum ein anderer verdient hat.
Zu diesem Anlass erscheint nun im September - vorerst nur in den U.S.A. - eine Jubiläumsedition in Form einer Bowlingkugel. An sich eine nette Idee, nur wer hat den Platz, sich sowas hinzustellen? Ich leider nicht. Außerdem ist die Plastikverkleidung nicht unbedingt so hübsch, erinnert mich an die Special-Editions der Simpsons-Staffeln.
Leider ist bisher nicht bekannt, ob die Bowlingkugel noch mehr Extras enthält, als die erst Anfang 2006 erschienene Special-Edition. Preislich könnte man sich den Kauf schon überlegen, knapp 24 US-Dollar sind dank des starken Euros mehr als preiswert.
Es gibt nicht gerade oft neue Infos zu Star Trek XI, da stürzt man sich schon mal raubtierartig auf ein paar Pressefotos. Diese sind ganz hübsch designt und vor allem an den verschobenen Kinostart angepasst. Das bisherige Artwork war noch mit dem Datum 25. Dezember 2008 versehen. So ist es wirklich noch mehr als ein Jahr, bevor man sich selbst davon überzeugen kann, ob Abrams mit der Star-Trek-Franchise umzugehen weiß.
Ich bin nach wie vor skeptisch, kaum ein Regisseur bzw. Drehbuchautor schwankt so zwischen Schund und Meisterwerk. In Sachen Henry und besonders LOST sind natürlich großartig, dann wären da aber auch noch Armageddon, Alias und Mission: Impossible III. J.J. Abrams ist speziell Fan der Originalserie aus den 60er Jahren, deshalb bewegt man sich in der Zeit zwischen Star Trek: Enterprise und Raumschiff Enterprise, Szenen an der Starfleet-Academy wurden schon bestätigt.
Mir wäre lieber gewesen, die Handlung hätte nach den Geschehnissen von Star Trek X eingesetzt, so hätte eine neue Crew vorgestellt werden können, auch in Hinblick auf eine mögliche neue Fernsehserie. Ein Prequel mag der sicherere Weg sein, schließlich will man mit so einem Film auch Geld verdienen. Auf dem Bild oben ist der junge Spock zu sehen, gespielt von Zachary Quinto (bekannt aus Heroes), dessen ältere Ausgabe wird tatsächlich noch einmal von Leonard Nimoy übernommen. William Shatner hätte ebenfalls gerne mitgespielt, angeblich hätte es aber keine Möglichkeiten gegeben, die Rolle des gealterten Kirk einzubauen - vielleicht wegen der Gegebenheiten in Star Trek VII und dem Nexus. Oder wegen TekWar. TekWar, definitiv TekWar.
G-Wie-Gorilla ist die beste deutschsprachige Seite, wenn es um Informationen zu aktuellen Veröffentlichungen für die Virtual Console oder den Wiiware-Kanal geht. Die haben da noch eine Menge mehr, Reviews zu Büchern, Musik und Filmen, aber auch Seltsames. Wie das hier.
Betrachtet man das Transferverhalten des FC Bayern in den letzten beiden Offseasons, so wird man feststellen, gegensätzlicher wäre es kaum gegangen. Gab man letzten Sommer noch knapp 70 Millionen Euro aus, waren es bisher ganze null Euro. Für das Geld hat man immerhin zwei Spieler bekommen, wovon der eine nun ins Training eingestiegen ist.
Dennoch bin ich sehr zufrieden, schon seit zwei Spielzeiten wünsche ich mir Tim Borowski nach München. Mir gefällt seine offensiv-ausgerichtete Spielweise. Dabei kann Boro sowohl zentral hinter den Spitzen (wie bei der WM 2006), auf den Flügeln (wie meistens in Bremen), oder auch als verkappter 6er eingesetzt werden, was ihn natürlich noch wertvoller macht. Im Gegensatz zu Michael Ballack sehe ich hier echte Spielmacherqualitäten, die Vorlagen geben mir da ansatzweise Recht. Maßgenaue Flanken, ein strammer Schuss, Beidfüßigkeit aus der alten DDR-Schule - sowas findet man nun wirklich nicht überall.
Gespannt bin ich, wie Jürgen Klinsmann den Neubrandenburger einsetzen wird. Bei der WM in Deutschland war Bayerns neue Nummer 24 der für mich beste zwölfte Mann im Turnier. Ein Ballack-Backup, der dem Spiel durchaus seinen Stempel aufdrücken konnte. Mir würde - das System mit zwei 6ern vorausgesetzt - eine Linie mit Mark van Bommel sehr gut gefallen, beide sind dominante Personen auf dem Rasen mit einem guten Auge und der angesprochene Torgefahr. Zu seinen fußballerischen Vorbildern zählen übrigens Stefan Effenberg und Frank Lampard.
Eben hab ich bei Nerdcore einen Artikel über einen Sampler gefunden, der sich als Hommage an die beiden Summers of Love versteht, indem Hippie-Beats mit Acid-House gemashupt wurden. Anfangs machte mich das ein wenig bedrückt, es klang nur allzu einleuchtend.
Alle 20 Jahre, also ca. einmal pro Generation, entsteht demnach eine Bewegung mit weitreichendem Einfluss auf Kunst, Kultur und Lebensweise. 2008 wäre also wieder so ein Jahr - allerdings ist nichts Vergleichbares in Sicht.
Dann die Wendung: Der erste Summer of Love fand überhaupt nicht 1968 statt, wie es in dem Artikel behauptet wird, sondern bereits 1967. Setzt man diese Reihe nun fort, so bliebe uns noch bis 2009 Zeit, etwas ähnliches zu arrangieren. Sowohl in San Francisco in den späten 60ern, wie auch in England Ende der 80er war es jeweils eine neue Art von Musik, die die meist junge Masse begeistern und in ihren Bann ziehen konnte. Guckt man sich heutzutage um, dominiert kein Style mehr so deutlich, bzw. gibt es nichts komplett Neues, was den Platz einnehmen könnte. Die Emo-Kultur noch am ehesten, wobei die Anhänger dort wohl im Durchschnitt zu jung sind und die transportierten Inhalte auch nicht unbedingt für neue Interpretationen von Freiheit oder Hedonismus taugen.
Das soll nicht vom tollen Sampler ablenken, einige Stücke sind recht gut geworden. Gäbe es hier bei WordPress Online die Möglichkeit Flashplayer einfügen, hätte jeder gleich mal Probe hören können. So poste ich den Link, ich finde es lohnt sich.
Biermischgetränke - Fluch und Segen des 21. Jahrhunderts. Für die einen keine Alternative zu Bier, für die anderen eine willkommene Abwechslung.
So langsam wird es schwierig, den Überblick zu bewahren, deshalb hab ich mich diesem leckeren Thema mal angenommen. Heute geht es um eine fast schon klassische Mischung, Berliner Weisse mit einem Schuss Waldmeister.
Der Geschmack ist wirklich toll, nicht zu sauer, nicht zu süß. Der Waldmeister sticht heraus, ich bilde mir sogar ein, sogar noch einen Rest von Bier zu schmecken. Auch optisch stimmt’s, grüße Aufkleber, braune Flasche, hübscher Kronkorken. Wenn man das Getränk in ein Glas kippt, gibt’s nen hübschen grünen Ton.
Wäre schön, wenn ich den Test nun abschließen könnte - da kommt aber noch was. Wie beim Beck’s Chilled Orange setzten nach der zweiten Flasche dezente Kopfschmerzen ein. Deshalb seltsam, weil mir das bisher weder bei anderen Sorten von Beck’s, noch bei z.B. Berliner Weisse mit Himbeere passiert ist. Meine Vermutung geht nun in die Richtung der Geschmacksverstärker, oder der künstlichen Aromen.
Wikipedia sagt im Artikel zu Waldmeister, der enthaltene Stoff Cumarin könne bei Menschen in gewissen Mengen durchaus zu Kopfschmerzen führen. Das könnte es auch sein, wobei es das Bier nun schon länger gibt und sowas sicherlich auch getestet wird. Schade, wirklich schade.
Man kann sich das heute gar nicht mehr so vorstellen, wie es ist, die Berichterstattung von einer großen Messe lediglich zeitversetzt mitzubekommen. Aber so war es.
Die E³ - damals die größte Videospielmesse der Welt und gleichzeitig die wichtigste des Westens - fand statt, und man selbst musste warten, bis die einschlägigen Magazine in der nächstens Ausgabe einen Bericht abgeliefert hatten. Das waren dann meist auch wirkliche Highlight-Ausgaben, voll mit vielen Bildern und Listen nach Hersteller und/oder System sortiert, die ich verschlungen habe.
Heute ist das alles anders, Live-Streams sind die Regel geworden, vom Schreibtisch aus kann man quasi dabei sein. Jede gezeigte Präsentation steht nur Minuten später zum Download bereit. Und jede Neuigkeit wird unmittelbar in diversen Foren besprochen. So auch im Fall der Wii MotionPlus.
Es gehört wohl einfach zur Forenkultur, ja vielleicht sogar zum Menschsein dazu, sich grundsätzlich über Alles zu beschweren. Seit Dezember 2006, als die Wii erschien, gab es Stimmen, die die Erkennung der Sensorik kritisieren, sie sei nicht direkt genug, Bewegungen würden nicht 1:1 wiedergegeben. Mich hat das bei kaum einem Spiel gestört, es wäre mir wohl nicht mal aufgefallen, außer beim Billard - enthalten auf Wii Play - wo Stöße teilweise missglückten. Die Bewegung im Raum macht Schwierigkeiten, wenn man die Wiimote schnell auf einer Linie nach vorne bewegt. Dem möchte Nintendo nun entgegenwirken.
Viel mehr ist noch nicht bekannt, im Laufe des Tages startet die Nintendo-Pressekonferenz, auf der sich Fragen nach dem Preis, der Abwärtskompatibilität und des Erscheinungsdatums hoffentlich klären werden. Ab 18 Uhr geht es hier los. Bildquelle und Vorbericht.