Er ist Lieutenant der Sternenflotte, Navigator an Bord der Enterprise, Captain der Excelsior – und schwul.

George Takei hat sich nach 21 gemeinsamen Jahren zu seinem Partner und Manager Brad Altman bekannt. In einem Brief auf seiner Homepage ist zu lesen, wie glücklich Sulu über die Entscheidung eines kalifornischen Gerichts ist, die Ehe für Gleichgeschlechtliche Paare zu erlauben. Der 71-Jährige fühle sich nun nicht länger als Bürger zweiter Klasse. Eine Hochzeit nach klingonischem Ritus steht demnächst ins Haus.

Nun, wie konnte es dazu kommen? Nach eigener Aussage sind Takei und Goldman seit 21 Jahren zusammen. Vor 22 Jahren landete die Crew der USS Enterprise per Zeitsprung mit einem gekaperten klingonischen Raumschiff im San Francisco des Jahres 1986. Zufall? Ich fand die Handlung des vierten Star-Trek-Films immer schon schwach. Plötzlich kann man nach Belieben in die Vergangenheit reisen und auch noch ausgestorbene Tierarten einführen, ohne sich Gedanken um temporale Auswirkungen machen zu müssen.

Und dann sucht man sich auch noch San Francisco aus, der arme Sulu hatte keine faire Chance. Es gab nicht mal ein richtiges Briefing. Infolgedessen müssen Zeitlinien kollidiert sein, denn – wie man in späteren Filmen erfährt – bekommt der Sulu aus der Zukunft Kinder, seine Tochter wird sogar Offizierin auf der Enterprise 1701-B.

Es gibt aber noch mehr Glück aus Hollywood zu berichten, Ellen Degeneres und Portia de Rossi (die scharfe blonde Anwältin Nell aus Ally McBeal) lassen sich ebenfalls trauen.


Leave a Comment