Soul Calibur IV ist ein sehr geiles Spiel, auch ohne Spezialcharaktere aus dem Star Wars – Universum. Und eigentlich gab es pro Konsole (Xbox 360 und Playstation 3) nur einen davon, exklusiv. Ähnlich lange gab es allerdings auch Gerüchte um das Freischalten des jeweils anderen.
Die Antwort heißt, wie immer häufiger bei Namco, Download Content. Seit dem 23. Oktober kann sich der geneigte Spieler Darth Vader oder eben Yoda herunterladen und endlich ein Duell starten, welches es so noch nie gegeben hat.
Sowohl in den ursprünglichen drei Filmen, als auch in den Prequels kam es nie zu dieser Auseinandersetzung, wie auch, denn Yoda hatte seit dem Ausrufen des Galaktischen Imperiums nie wieder persönlichen Kontakt zu Anakin Skywalker – und vorher existierte schlicht kein Sith Lord Vader.
Dabei hätte es sehr interessant werden können. Yoda war zu Zeiten von Episode III noch in ausgezeichneter Verfassung und galt unter allen Jedis neben Mace Windu als bester Lichtschwertkämpfer. Lord Vader hingegen konnte Obi-Wan weder auf Mustafar, noch auf dem Todesstern besiegen. Gegen Luke sah er in Episode VI ebenfalls nicht so gut aus, besonders wenn man bedenkt, wieviel Übung sein Sohn insgesamt gehabt haben konnte, es war gerade mal sein zweiter Kampf überhaupt.
Wenn man nun die verschiedenen Stile berücksichtigt, nach der das Lichtschwert geführt werden kann, wird es sogar noch interessanter. Yoda setzt dabei auf eine intensive Nutzung der Macht, die ihn bei der Ausführung der Akrobatik unterstützt, die diesen Stil prägt. Schnelle Bewegungen, Sprünge und Drehungen machen Stil IV zu einem Offensivfeuerwerk. Anakin Skywalkers favorisierte Form ist, besonders später als Darth Vader, die Form V. Diese ist durchaus aggressiv, sowohl auf Lichtschwertduelle wie auch Blasterabwehr ausgerichtet und eher modern.
Nun ist es endlich möglich, dieses Duell auszutragen. Vielleicht erkennt LucasArts, wie dringend ein reines Star Wars – Prügelspiel benötigt wird. In der Wii-Fassung von Star Wars: The Force Unleashed gibt es die Möglichkeit, wenn auch nicht so toll umgesetzt. Und von den Masters of Teräs Käsi wollen wir lieber nicht mehr sprechen, auch wenn ich es alleine wegen des gamorreanischen Kriegers geliebt habe.




















Oktober 30, 2008 at 3:04
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